Wissenswertes
Die Versorgung mit Kompressionsstrümpfen ist in der Medizin zur Behandlung unterschiedlichster Erkrankungen nicht mehr wegzudenken und erlebt durch neue, fundiert wissenschaftliche Erkenntnisse in der Medizin und neuer Technologien in der Kompressionsstrumpfherstellung eine erhebliche Bedeutung für die Menschen jeden Alters und jeden Geschlechts.
„Gummistrümpfe“ wie noch vor wenigen Jahrzehnten von unseren Urgroßmüttern getragen, sind tabu.
Die Qualität und der Chic der heutigen Kompressionsstrümpfe, bereichern inzwischen sogar die Modewelt. Sie sind aufgrund ihrer Vielfalt in Farbe, Gestrick und Stärke (verschiedene Kompressionsklassen 1-4) und der unterschiedlichsten Formen (Strümpfe, Handschuhe und Körper- und Kopfversorgungen) bei etlichen Krankheitsbildern hilfreich und äußerst wirksam.
Unsere Kundinnen und Kunden möchten auf ihre Kompressionsversorgung nicht mehr verzichten.
Für Ärztinnen und Ärzte gut zu wissen:
Unsere Kompressionsstrümpfe sind Medizinprodukte und dürfen von den behandelnden Ärzten auf Rezept verordnet werden. Da es sich um Hilfsmittel handelt, sind diese nicht budgetiert.
Die ideale Kompressionsversorgung ist in der konservativen Therapie verschiedenster Krankheitsbilder ein wesentlicher Bestandteil.
Zu den bekanntesten Krankheitsbildern gehören schon immer das Krampfaderleiden (Varikosis) und das Lymphödem.
Krampfadern sind krankhaft erweiterte Venen, die häufig geschlängelt an den Beinen hervortreten. Da sie oberflächig sind und dicht unter der Haut liegen, sind sie sehr gut sichtbar. Die kleinsten Krampfadern sind die Besenreiser.
Es wird unterschieden zwischen der primären und der sekundären Varikosis, d.h. sie ist veranlagt oder ist Folge einer Venenvorerkrankung.
Zu den wichtigen, konservativen Behandlungsmethoden zählen u.a. Venenmittel, die Kompressionsbestrumpfung aber auch viel Bewegung.
Aber auch nach anderen Behandlungsmethoden, wie die Sklerosierung oder einer operativen Maßnahme, gehört die Kompressionsbehandlung zu einer erfolgreichen Therapie.
Das Lymphödem ist eine Flüssigkeitsansammlung im Körper und kann unter bestimmten Voraussetzungen in verschiedenen Körperregionen (z.B. während der Schwangerschaft), aber auch bei bestimmten Krankheitsleiden auftreten. Dazu gehören u.a. Krebserkrankungen, Zustand nach operativen Eingriffen oder nach einem schweren Unfall.
Auch hier wird zwischen dem primären und sekundären Lymphödem unterschieden, d.h. es ist anlagebedingt oder es wurde durch ein vorgenanntes Geschehen erworben - meist asymetrisch.
Eine erfolgreiche Behandlung, wie beispielsweise eine manuelle Lymphdrainage, wird gesichert durch gut sitzende Kompressionsstrümpfe, Bewegung und eine spezielle Hautpflege.
Zu den neueren, -und schon seit einigen Jahren mit Kompressionsversorgung erfolgreich behandelten Krankheitsbildern-, zählen das Lipödem und die Narbe.
Das Lipödem ist eine Fettverteilungsstörung und kann (fast immer) bei Frauen an bestimmten Körperzonen und unter bestimmten krankhaften Voraussetzungen (z.B. nach Hormonumstellungen im Körper oder auch anlagebedingt) auftreten.
Das Lipödem wird in verschiedene Stadien eingeteilt, ist chronisch und ist häufig schmerzhaft. Es tritt symmetrisch auf.
Die Behandlung erfolgt auch hier durch eine Kombination aus Entstauung, viel Bewegung, einer ausgewogenen Ernährung und einer ebenfalls gut angepassten Kompressionsstrumpfversorgung.
Unter ganz bestimmten Voraussetzungen ist eine Liposuktion angezeigt. Aber auch hiernach sollte auf Kompressionswäsche nicht verzichtet werden, um den Behandlungserfolg dauerhaft zu sichern.
Eine Narbe entsteht nach einer Verletzung der Haut und kann während oder nach dem Heilungsprozess ganz unterschiedliche Formen annehmen. Hierbei handelt es sich grundsätzlich um ein faserreiches Ersatzgewebe, dass nach Abheilung eher unauffällig, aber eben auch sehr auffällig ausheilen kann (als hypertrophe Narbe oder Keloid).
Die hypertrophe Narbe ist meist wulstartig und gerötet, das Keloid dehnt sich über den Narbenrand hinaus.
Diese Narben sind meist nicht nur unschön, sondern können jucken und spannen und damit die Lebensqualität beeinträchtigen.
Nachweislich können konservative und zeitnahe Behandlungsformen, wie eine gut angepasste Kompressionsware ggf. mit Silikonauflage, eine spezielle Hautpflege und die Narbenmassage, zu einem besseren Hautbild beitragen.
Unter bestimmten Voraussetzungen sind operative Maßnahmen möglich, müssen aber in der Nachbehandlung auch hier mit einer Kompressionswäscheversorgung gesichert werden.
Inzwischen hat die Kompressionstherapie auch in der ästhetischen und plastischen Chirurgie einen festen Platz eingenommen.
Nachweislich fördert die Kompressionsbekleidung nach der Operation die Heilung und trägt zu einem gelungenen Operationsergebnis bei, z.B. durch Verminderung von Ödem-und Hämatombildungen, aber auch zur Narbenentlastung bei größeren Eingriffen.
Freuen Sie sich auf funktionelle aber vor allem gut aussehende Kompressionswäsche und Kompressionsstrümpfe, die Ihnen Gutes tut und gleichzeitig schmeicheln!